Supply Chain-Planung

Komplexität und Unsicherheit im Griff: Simulationsbasierte Planung der Lieferkette

Im Zuge der Globalisierung sind nicht nur interessante neue Zielmärkte erschlossen worden, sondern es hat auch eine Virtualisierung der industriellen Fertigung und des Handels stattgefunden. Kollaboration über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg ist in vielen Branchen zum Schlüssel des Erfolgs geworden. In der Folge bilden global verteilte Lieferketten heute den zentralen Nerv der Weltwirtschaft. Im Wettbewerb erfolgreich sind Unternehmen, die ihre Lieferketten intelligent planen und neben wirtschaftlichen und technischen Aspekten auch Risiken in angemessener Weise mit berücksichtigen. Aber wie lässt sich die daraus entstehende Planungskomplexität und Unsicherheit in den Griff bekommen? Horus bietet hierfür eine interessante Lösung, die die Vorteile graphischer Modellierung mit ausgefeilten Analyse- und Simulationsverfahren verbindet:

Strategische Planung

Die strategische Planung von Lieferketten ist – gerade in stark virtualisierten Unternehmen – niemals ein isolierter Prozess. Gefragt ist vielmehr das synergetische Zusammenwirken aller beteiligten Geschäftspartner und eine simultane Planung von Produkten, Produktionsverfahren und Vermarktungsstrategien. In der Horus Methode lässt sich diese simultane Planung sehr schön mit Leistungs-, Risiko- und Kennzahlenmodellen abbilden und mit Ziel- und Strategiemodellen verknüpfen. Die Kollaboration der Geschäftspartner erfolgt über Social BPM-Verfahren.

Taktische Planung

In der Praxis zeigt sich, dass in der taktischen Supply Chain-Planung die höchste Komplexität steckt. Gerade diese mittelfristige Planung leidet unter der wachsenden Unsicherheit betriebswirtschaftlicher Prognosen und dem sich rasant wandelnden gesellschaftlichen Umfeld. Und während die operative Supply Chain-Planung durch gängige ERP-Systeme recht gut unterstützt ist, fehlt diese Unterstützung im taktischen Bereich fast völlig. Ein ideales Anwendungsfeld für Horus: Modelle bilden eine ideale Basis für die Planung selbst komplexer Lieferketten. Und der intensive Einsatz von Szenarien und Prozesssimulation sorgen für belastbare Aussagen zu Planungsalternativen und eine nachhaltige Verringerung der Planungsrisiken.

Operative Planung

Obgleich die operative Supply Chain-Planung die Domäne gängiger ERP-Systeme ist, finden sich doch auch in diesem Umfeld interessante Anwendungsmöglichkeiten für Horus. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn herkömmliche Optimierungsalgorithmen und Heuristiken an ihre Grenzen stoßen, weil z.B. ein komplexer Planungskontext zu berücksichtigen ist, der nur durch Simulation adäquat abgebildet werden kann. Oder es handelt sich um Anwendungsbereiche, in denen keine geeigneten Planungssysteme zur Verfügung stehen.


Lesen Sie einen Beitrag unseres Partners PROMATIS zum Thema Komplexität und Unsicherheit in der Supply Chain-Planung.

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