Social BPM ist die Einbindung der Business Community in BPM durch Social Software & deren Prinzipien


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Probleme des traditionellen Geschäftsprozessmanagement

Das Geschäftsprozessmanagement (en. Business Process Management bzw. BPM) befasst sich mit der Aufgabe, durch Anwendung spezieller Konzepte, Methoden und Technologien eine hohe Leistungsfähigkeit der betrieblichen Abläufe eines Unternehmens sicherzustellen. Angelehnt an einen klassischen, vierphasigen PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check und Act) werden zu diesem Zweck verschiedene Aktivitäten in Form eines sog. BPM Lebenszyklus ausgeführt, welcher auf die kontinuierliche Verbesserung von Geschäftsprozessen hinzielt. Dabei werden – mit Ausnahme der Prozessausführung selbst – traditionell die meisten Tätigkeiten unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategie von einer geringen Anzahl von Experten durchgeführt. So sind beispielsweise Methodenexperten für die Analyse und Modellierung von Ist- und Soll-Prozessen verantwortlich, während IT-Experten die technische Implementierung von Geschäftsprozessen zum Zwecke der Teil-Automation realisieren. Im Gegensatz dazu werden Prozessteilnehmer, d.h. diejenigen Individuen, die Geschäftsprozesse tatsächlich ausführen, meist nicht dazu eingesetzt, ihr eigenes Wissen und ihre Erfahrungen aktiv in die Prozessverbesserung einzubringen. Stattdessen geschieht dies passiv, wie z. B. im Rahmen von durch Experten getätigten Interviews. [responsive]Konventionelles BPM[/responsive] [/three_fourth]

Probleme im Überblick

  • fehlende kontinuierliche Einbeziehung von Endnutzerwissen
  • Modell-Realität-Kluft
  • Verlust von Innovation
  • komplizierte Prozeduren für das Einbringen von Vorschlägen
  • Eventuell geringe Akzeptanz bei Prozessbetroffenen
 
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Lösung: Soziales (standortübergreifendes) Geschäftsprozessmanagement

Soziales Geschäftsprozessmanagement (en. Social BPM) versucht, diesen Herausforderungen durch Schaffung einer „Architektur der Partizipation“ für das BPM entgegenzuwirken. Hierzu wird dieses als Aufgabe neu konzipiert, die von einer weitreichenden Business Community anstatt einiger weniger Experten wahrgenommen werden kann. Insbesondere soll das Wissen aller Prozessbeteiligter besser genutzt werden. [responsive]Social BPM[/responsive] Durch Social BPM lässt sich eine „Architektur der Partizipation“ für das Geschäftsprozessmanagement aufbauen, mit der sich nicht nur das Wissen einiger weniger Experten, sondern auch von Prozessbeteiligten und weiteren Stakeholdern für die Prozessverbesserung instrumentalisieren lässt. Erfahren Sie mehr: [/three_fourth]

Social BPM mit Horus

  • Schließung der Kluft zwischen Prozessmodellen und Realität
  • Prozessteilnehmer werden dazu befähigt selbständig und kollaborativ eine hohe Übereinstimmung von entworfenen Prozessmodellen mit “ihrer” Realität sicherzustellen
  • höhere Akzeptanz von Geschäftsprozessen
  • Erfassung und Umsetzung bisher nicht erhobener Ideen von Prozessbeteiligten für die Prozessverbesserung und -Innovation
  • Nutzung der kollektiven Intelligenz zur Identifikation von verbesserungspotentialen
  • Anwendung von Social Production führt zu einer höheren Agilität des Geschäftsprozessmanagements