Business Applications 

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Prozessorientierte Einführung betriebswirtschaftlicher Anwendungssoftware

Die Einführung einer betriebswirtschaftlichen Anwendungssoftware führt bei vielen Unternehmen zur inneren Zerreißprobe: die geplante Projektlaufzeit wird überschritten und der im Vorfeld festgelegte Budgetrahmen gesprengt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Die in der Business Software abgebildeten Geschäftsprozesse entsprechen nicht den Unternehmensprozessen, können aber nur innerhalb festgelegter Grenzen angepasst werden. Mangelnde Transparenz und eine heterogene IT-Systemlandschaft erfordern komplexe, zeitaufwendige Schnittstellenlösungen. Darüber hinaus verzögern unklare Anforderungsdefinitionen seitens der Fachabteilungen das Projekt. Mit einer prozessorientierten Einführung von Business Software lassen sich diese Herausforderungen erfolgreich meistern.

Projektlaufzeiten minimieren, Komplexität reduzieren und Qualität sichern

Durch den Einsatz branchenspezifischer Geschäftsprozessmodelle in Verbindung mit Business Service-Modellen wird die Komplexität der Implementierung wesentlich reduziert. Das Projekt wird beschleunigt und aufgrund klarer, strukturierter Dokumentation die Ergebnisqualität deutlich verbessert. Als Schlüsseltechnik dieses Ansatzes dienen Referenzmodelle wie die Horus Knowledge Bases. Diese orientieren sich an den Basisprozessen, die mit den Modulen der jeweiligen Business Software, z.B. Oracle Applications, konfigurierbar sind. Damit werden von Beginn an unklare Funktions- und Prozessbeschreibungen vermieden. Einer modellbasierten Implementierung von Applikationslandschaften und geschäftsprozess-orientierten Integrationslösungen steht nichts mehr im Weg.

Migration und Prozessoptimierung in einem

Nicht nur bei der Neueinführung einer Anwendungssoftware bietet ein prozessorientiertes Vorgehen entscheidende Vorteile. Die Migration auf ein neues Release geht vielfach mit der Aktualisierung von Basistechnologien sowie funktionalen Erweiterungen einher. Daher ist eine Betrachtung der Migration aus fachlicher Sicht erforderlich und um Prozesse zu optimieren, ist die Durchführung eines Reengineering im Vorfeld sinnvoll. Durch eine modellgestützte Dokumentation werden Probleme direkt an der Basis erfasst und können sofort behoben werden.

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